Wein und Terroir

Geschichtliches
In ihrer ursprünglichen, wilden Form findet man die Rebe schon seit grauer Vorzeit im Wallis. Bereits lange vor den Galliern wurden hier Trauben geerntet und genossen, doch deutet nichts darauf hin, dass die Gallier bereits Wein hergestellt hätten. Die eigentlichen Vektoren der Weinkultur waren die Römer, die das Wallis einige Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung erobert hatten. Sie brachten neue Bewirtschaftungsmethoden mit sich und damit auch zahlreiche Änderungen in der Ernährung, unter anderem den Weinkonsum. 

Wallis
Das Wallis zeichnet sich durch eine wunderbare Palette verschiedener Böden, Lagen, Kleinklimazonen, kurz: durch seine Terroirs aus. Es ist also nicht erstaunlich, dass hier eine ganze Vielzahl von Rebsorten ideale Bedingungen für ihre Entfaltung vorfinden. Die 5070 ha Walliser Weinberge entsprechen rund einem Drittel der Schweizer Rebfläche. Zwei der hier produzierten Weine weisen den höchsten Bekanntheitsgrad unter schweizerischen und ausländischen Konsumenten auf: Fendant, der weisse, und Dôle, der rote. Obwohl nur wenig Walliser Weine in den Export gelangen, werden sie immer wieder an europäischen Wettbewerben ausgezeichnet. 

Weinberg von Sion
Heute ist die Hauptstadt Sion mit ihrem 420 ha grossen Weinberg die zweitwichtigste Walliser Weinbaugemeinde. Auf dem Weingut von Sion gedeiht eine Vielfalt an Rebsorten, die die Besonderheit haben, in Terrassen kultiviert zu werden, die zum Teil durch über 100-jährige Steinmauern gestützt werden. Sion hat 4 klassifizierte Top-Weine: Fendant, Ermitage, Dôle und Syrah. 

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